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Redaktionssystem Artikel
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Buch-Tipp: Europäische Friedenspolitik. Inhalte, Differenzen, Methoden und Chancen Das Buch " Europäische Friedenspolitik. Inhalte, Differenzen, Methoden und Chancen" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
Ein Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen | |
Redaktionssystem ist ein unter einigen Computerfreaks häufig benutzter Begriff für Content-Management-Systeme, die sich eher für Mittelstand und Freiberufler eignen.
Wesentliches Merkmal aller Redaktionssysteme ist die Trennung von Inhalten (Content) und Design (Layout).
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Redaktionssysteme in dem Web | |
Ein Redaktionssystem ermöglicht Redakteuren ohne HTML-Kenntnissen das Anlegen bzw. Bearbeiten von Webseiten. Immerhin theoretisch kann man ohne jegliche Programmierkenntnisse Texte formatieren, verlinken etc.. Praktisch sind große Redaktionssysteme - hier spricht man dann eher von Content-Management-Systemen (CMS) - allerdings häufig sehr kompliziert aufgebaut, was in dem Gegensatz zu dem relativ leicht lernbaren HTML, häufig sehr schwer ist.
Redaktionssysteme können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Die meisten Systeme nutzen eine Art Dateibrowser, um zu der zu bearbeitenden Seite zu gelangen, um sie anschließend in einem WYSIWYG-Editor zu bearbeiten. Andere Systeme bieten die Möglichkeit, wie ein normaler Seitenbesucher durch die Webseite zu navigieren. Als Redakteur authentifiziert wird auf den Seiten Buttons zu dem Editieren angezeigt.=== Redaktionssysteme in der redaktionellen Arbeit ===
Buch-Tipp: Jugendliteratur. Formen, Inhalte, pädagogische Bedeutung Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Jugendliteratur. Formen, Inhalte, pädagogische Bedeutung". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
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Redaktionssysteme werden zur Erstellung von Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften), Katalogen und technischer Dokumentation in der Industrie eingesetzt. Zahlreiche täglich und wöchentlich erscheinende Zeitschriften aber auch Kataloge von Versandhäusern werden mit Hilfe solcher Systeme komplett erstellt. In dem Bereich des Desktop Publishing (DTP)-Umfeld finden Redaktionssystem stets häufiger Einsatz.
Buch-Tipp: Lebensmittelführer: Inhalte, Zusatze, Ruckstande Kompaktes Werk für Jedermann Ein sehr gutes Buch für alle sog. Pillenfanatiker und Vitamin-süchtigen, denn es räumt endlich mit den vorherschenden Vorurteilen auf, die durch die Industrie gezielt gestreut werden.
Fundiert, strukturiert und sprachlich sehr gut verständlich, können
auch Wissenschafts-Laien durch den Dschungel der Lebensmittel... |
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Redaktionssysteme sind in den meisten Fällen Client-Server-Systeme. Zahlreiche Systeme arbeiten plattformübergreifend. Beliebte Kombinationen sind PC-PC und PC-Apple Macintosh.
Häufig können sie standortunabhängig betrieben werden. Diese verteilten Systeme sind häufig stark skalierbar von Einzelarbeitsplätzen bis zu dutzenden Beteiligten. Sie ermöglichen die Anbindung von internen als auch externen Mitarbeitern. Dies ermöglich die Anbindung von externen Reportern aber auch von Auslandsgesellschaften.
Redaktionssysteme bestehen in dem allgemeinen aus einer relationalen SQL-Datenbank zur Speicherung aller Inhalte. Je nach Konfiguration existieren auch verschiedene Archive auf Betriebssystemebene. ====Berechtigung====
Der Vorteil der Redaktionssysteme liegt in der medienneutralen und auf Wunsch redundanzfreien Sicherung aller Publikationsinhalte in Datenbanken. Da die Informationen nicht formatiert vorliegen, wird häufig von Content bzw. Inhalt gesprochen.====Arbeitsweise====
Gespeichert werden Texte, Bilder und z. T. auch multimediale Inhalte. Je nach Systemausführung werden diese entweder in einer SQL-Datenbank als Objekte oder direkt in dem Dateisystem auf dem Server gesichert.
Die Inhalte der Datenbank werden entweder mit Hilfe einer Datenbank-, Tabellen-Ansicht oder mit Texteditoren gefüllt. Je nach System können die Inhalte auch mit DTP-Applikationen eingegeben und verändert werden.
Das eigentliche Erstellen von Blättern, Katalogen und Zeitschriften geschieht zumeist nach wie vor in einem DTP-Programm, welches direkt an das Redaktionssystem gekoppelt ist. In dem DTP-Programm werden die Inhalte aus der Datenbank formatiert dargestellt.
Je nach Redaktionssystem können somit aus den gleichen Inhalten unterschiedliche Publikationsarten und Medien bedient werden:
- Seiten
- Hefte
- Kataloge
- Bücher
- Preislisten
- Zeitschriften
- Technische Dokumentation
- CD-ROM, DVD
- HTML, XHTML
- XML
- PDF
Redaktionssysteme können somit gleiche Inhalte unterschiedlich formatiert ausleiten.
Buch-Tipp: Little Boxes, Teil 2. Webseiten gestalten mit CSS. Navigation, Inhalte, YAML & mehr. Geht weiter in die Tiefe Wer das erste "Little Boxes" Buch gelesen hat, weiß, dass es eine großartige Einführung in CSS bietet. In dem zweiten Buch erklärt der Autor Peter Müller, was man mit Cascading Style Sheets in dem Detail machen kann. Er geht weiter in die Tiefe und hat sich einigen interessanten Effekten gewidmet, die Webdesigner gerne auf ihren... |
Layout- oder Inhaltsorientierung | |
Einige Redaktionssysteme - insbesonders für aktuelle Printmedien - stellen häufig den Schwerpunkt auf ein flexibles Layout. In diesem Fall steht die medienneutrale und redundanzfreie Speicherung der Inhalte nicht in dem Vordergrund.
Andere Redaktionssysteme, für halbjährliche oder jährliche Publikationen setzen häufig auf ein automatisiertes Layout. Bei diesen Systemen steht eine exzellente Verwaltung und Auffindung von Information in dem Vordergrund. Eine sichere und redundanzfreie Sicherung aller Fakten steht in dem Vordergrund.
Grundsätzlich können durch ein automatisiertes Layout auf "Knopfdruck" ganze Kataloge erstellt werden.=== Bestandteile der Systeme ===
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Alle Inhalte und Dokumente werden mit einem Status gesichert
Je nach Berechtigung des Redakteurs ist der Status für die Inhalte beim Anlegen oder Verändern steuerbar.
Bevor ein Artikel angezeigt wird, muss dieser explizit für die Anzeige freigegeben werden. Bei einigen Redaktionssystemen trifft dies auch auf Änderungen von Beschreibungen zu.
So können z.B. Hilfskräfte einen Artikel anlegen oder ändern, aber eine Freigabe, also die offizielle Ansicht erfolgt erst durch einen Berechtigten.
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Alle beteiligten Mitarbeiter werden einer Rolle zugeordnet
Dies Rollen unterscheiden sich in dem wesentlichen durch die Berechtigungen in dem Redaktionssystem.
Ein Rollenkonzept, welches Häufig benutzt wird ist das
Manager - Chefredakteur - Redakteurs Prinzip.
Die Benutzer mit zugeordneter Rolle Manager dürfen alles.
Strukturen ändern, Artikel anlegen,löschen und ändern etc.
Die Benutzer mit zugeordneter Rolle Chefredakteur dürfen
Artikel selbständig anlegen, löschen und ändern aber keine Strukturen bearbeiten.
Die Benutzer mit zugeordneter Rolle Redakteur dürfen
Artikel anlegen und ändern, aber nicht freigeben. Dies muss mindestens durch einen Benutzer mit der Rolle Chefredakteur erfolgen.
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Benutzerrechte und -Gruppen | |
Die Systeme ermöglichen die Verteilung unterschiedlicher Benutzerrechte und Gruppen. Somit können Administratoren und andere Benutzer angelegt werden
Buch-Tipp: Sachunterricht - Ziele und Inhalte. Ein Lehr- und Studienbuch zur Didaktik Eine Beschreibung zum Buch " Sachunterricht - Absichte und Inhalte. Ein Lehr- und Studienbuch zur Didaktik" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Der Arbeitsfluss ist zumeist frei konfigurierbar.
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Die Systeme erleichtern die Ermittlung von Kennzahlen .
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Redaktionssysteme garantieren die Prozesssicherheit bei der Erstellung geistiger Inhalte. Zu dem ersten Mal kann der Qualitätsgedanke aus der Produktionstechnik auch auf die Erstellung von Inhalten übertragen werden.
Hierzu trägt die Informationsstrukturierung mittels SGML wesentlich bei.
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Anbindung von Dienstleistern | |
Redaktionssysteme ermöglichen die einfache Einbindung von Dienstleistern via Remote-Zugriff. Wichtige Dienstleister sind zumeist Setzer, Übersetzer und Druckdienstleister.
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Anbindung von Zusatzsoftware | |
In den meisten Fällen können die Systeme, soweit sie nicht darüber verfügen, zusätzliche Software-Komponenten ansteuern.
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Redaktionssysteme können unterschiedliche Versionen von Dokumenten verwalten. Somit können alte Inhalte auf Wunsch erstellt werden. Selbstverständlich kann nachgeprüft werden wer, was, wann geändert hat.
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Auf Wunsch können von einer Publikation Varianten erzeugt werden. Da Varianten zumeist einen hohes Maß an Übereinstimmung haben können die gleiche Datenbankinhalte für unterschiedliche Publikationen genutzt werden. Der Vorteil der Wiederverwendbarkeit spielt hierbei eine große Rolle. Varianten können mehrere Versionen haben.
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Eine Datenbank verwaltet einen einheitlichen Sprachgebrauch. Durch striktes Einhalten der Terminologie, die ist bei technischen Inhalten zu empfehlen, lassen sich die Übersetzungskosten drastisch senken
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Translation Memory Systeme | |
Mit Hilfe dieser Systeme kann genauestens überwacht werden, welche Ursprungsinhalte in welche Absichtsprachen bereits übersetzt sind und welche noch nicht. Diese Systeme tragen wesentlich zur Minimierung der Übersetzungskosten bei und schaffen eine einheitliche Übersetzung.
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Gerade in dem Bereich der technischen Dokumentation und Kataloge sind Redaktionssysteme mit strukturiertem Inhalt interessant. Diese Systeme weisen eine Ähnlichkeit zu Content-Management-Systeme auf.
Zur Erstellung standardisierter Inhalte und Dokumente wird häufig auf eine sog. Document Type Definition - auch DTD genannt - zurückgegriffen. Eine solche Datei beschreibt den Aufbau eines Dokuments mehr oder weniger streng. Der komplette inhaltliche Aufbau wird festgelegt.
In diesem Feld bieten SGML und neuerdings XML Systeme die meisten Vorteile. Mit Hilfe dieser international anerkannten Methoden zur Beschreibung von Information lassen sich DTDs und Dokumente inhaltlich klassifizieren und genauestens strukturieren.
Viele Redaktionssysteme nutzen diese Methodik aus, um strukturierte Dokumente zu erstellen. Je nach Wunsch kann durch das Redaktionssystem oder Editorsystem eine strikte Einhaltung der DTD erzwungen werden oder nicht.====Vorteile====
Der hohe Grad an Strukturierung hat mehrere Vorteile:
- Medienneutralität
- Metainformation: Der Informationsgehalt wird über Auszeichnung bzw. Tags beschrieben
- Einfache Verwaltung und Übersicht über die gesamten gespeicherten Inhalte
- Austauschbarkeit und Wiederauffinden von Information
- Mehrfachverwendung von Information durch Referenzierung
- Redundanzfreiheit
- Automatische Formatierung mittels CSS, XSLT-FO, Perl, Stylesheets
- Einfache Anbindung an Translation Memory Systeme - auch TMS genannt.
- Einfache Ausleitung der Inhalte als strukturierte PDF Dateien, HTML Dateien, etc.
- Verlinkung von Inhalten
- etc.
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Das strukturierte Arbeiten erfordert eine intensive zeitaufwendige Vorbereitung, die zumeist mit hohen Kosten verbunden ist.
- ggf. Dokumentenanalyse
- Erstellung einer möglichst strukturierten aber flexiblen DTD
- Das Modifizieren von DTDs ist teuer und betrifft alle bisherigen Inhalte
- Die Befüllung der Datenbank
- Das Erstellen der Formatierung
- Spezialkenntnisse sind erforderlich
- Häufig kein WYSIWYG
- Strukturiertes und logisches Denken
- Häufig teuer===Fazit===
Redaktionssysteme sind immer mit hohen bis sehr hohen Anschaffungskosten verbunden. Häufig muß ein spezialisierter Dienstleister Unterstützung leisten.
Die hohen Kosten resultieren zu dem einen aus den notwendigen Hardware-Anschaffungen und den Lizenzkosten. Häufig wird der hohe Dienstleistungsaufwand unterschätzt. Dieser liegt meist höher als die Anschaffungskosten selbst.
Langfristig armotisieren sich die Redaktionssysteme finanziell, da sie in dem "eingeschwungenen Zustand" die Arbeitsweise stark beschleunigen und somit Einsparpotentiale bergen.
Die qualitativen Aspekte und Vorteile, die sie bieten, können nicht stets finanziell ausgedrückt werden.
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